Als einigermassen erwachsener Mensch macht man sich gelegentlich Gedanken über Religion. Einerseits wurde man katholisch (oder neutral: christlich) erzogen, andererseits macht einem der Tattergreis im fernen Vatikan das Religionsleben schwer. Zu aller Letzt treibt die Kirche jährlich einen nicht unerheblichen Obulus ein - ohne wie im Mittelalter gang und gäbe Bestätigung dass die Sünden nun mal wieder vergeben sind. Zum Einstieg mal zwei Aussagen:
"Ein Bischof sagt als Achtzigjähriger noch genau dasselbe, das ihm eingeflößt wurde, als er achtzehn war." (Oscar Wilde)
Dachfenster bei sternenklarer Nacht (von R.K.):
Wie verloren wir liegen.
Doch lieber ungeborgen,
als über unsein Ebenbild des Menschen.
Ich finde, die Kirche leistet an der Basis einigermassen gute Arbeit im sozialen Bereich und erhalten wertvolle Kulturgüter. Kirche kann, denke ich ämu, auch Halt geben und dies "günstiger" als die Extremisten von Zeugen Jehovas, Dianetik, usw. Für ein weiteres Contra sind da noch die Amis, welche die kleinen Buben regelmässig unsittlich antööplen.
Ich bin selbst gespannt, ob ich dann den Brief aufsetze oder mein Leben lang Kohle an den Betrieb abdrücke, welchen ich eigentlich nicht in Anspruch nehme.
Dienstag, 28. August 2007
Montag, 20. August 2007
Allhas wird NATO-Soldat
Da bin ich doch ziemlich erschrocken, als ich den zweiten Marschbefehl für dieses Jahr erhielt. Nach kurzem Nachdenken ist mir in den Sinn gekommen, dass ich mich für einen Kurs angemeldet habe, wo die Schweizer den NATO-Soldaten zeigen, wo der Bartli den Most holt.
Nun gut, ich bin dabei. Gründe fürs mitmachen: 13 Tage weniger auf dem Zähler, 2 Wochen Englischkurs, das Wallis weiter kennenlernen.
Gründe für die Veranstalter, mich nicht einzuladen: Armeekritiker, zynische Veranlagung, gewisse Verachtung gegenüber Berufsmilitär (also alle 20 ausländischen Teilnehmer), seit fast 10 Jahren kaum Englisch gesprochen...
Ausserdem bin ich schon so lange im Verein dabei, dass ich vorgängig mal die Ränge wieder lernen muss und übe schon fleissig vor dem Spiegel das Männli klopfen.
Nun gut, ich bin dabei. Gründe fürs mitmachen: 13 Tage weniger auf dem Zähler, 2 Wochen Englischkurs, das Wallis weiter kennenlernen.
Gründe für die Veranstalter, mich nicht einzuladen: Armeekritiker, zynische Veranlagung, gewisse Verachtung gegenüber Berufsmilitär (also alle 20 ausländischen Teilnehmer), seit fast 10 Jahren kaum Englisch gesprochen...
Ausserdem bin ich schon so lange im Verein dabei, dass ich vorgängig mal die Ränge wieder lernen muss und übe schon fleissig vor dem Spiegel das Männli klopfen.
Konzertkritik Kilbikonzert vom 19. August 2007
Damit an der Kilbi nicht nur der Putschiautobetreiber verdient, wird in Malters seit ein paar Jahren jeweils ein Kilbikonzert veranstaltet. Dieses Jahr dabei: Albin Brun, Patricia Dräger und Marc Unternährer. Gespielt wurden Kompositionen von Albin, welche er aus seinem schon fast 20jährigen Schaffen für das Trio frisch arrangiert hat.
Die Musik hat mir natürlich sehr gut gefallen, ich durfte mit den ersten zwei bereits mal zusammen mit einem Chor zwei Wochen Namibia bereisen. Daher: Albin Brun Nah Trio und Patricia Dräger Röseligarte: anhören, posten.
Im anschliessenden Bier haben wir entschieden, das Rondo Vocale auf der nächsten Reise zu begleiten. Na weiss denn das Rondo schon wohin? Oder dürfen wir, das Begleitpersonal, noch Wünsche anbringen?
Die Musik hat mir natürlich sehr gut gefallen, ich durfte mit den ersten zwei bereits mal zusammen mit einem Chor zwei Wochen Namibia bereisen. Daher: Albin Brun Nah Trio und Patricia Dräger Röseligarte: anhören, posten.
Im anschliessenden Bier haben wir entschieden, das Rondo Vocale auf der nächsten Reise zu begleiten. Na weiss denn das Rondo schon wohin? Oder dürfen wir, das Begleitpersonal, noch Wünsche anbringen?
Sonntag, 19. August 2007
Konzertkritik Alpentöne 2007 vom Samstag 18. August
Ich stelle gerade fest, dass ich momentan offensichtlich nichts gescheiteres zu tun habe, als an Konzerte zu gehen. Das Alpentöne Festival ist eine kurlige Mischung aus verschiedenen volkstümlichen Musikstilen, gepaart mit enweder Neuem oder ganz Altem. Mehr dazu bei den einzelnen Gruppen. Offensichtlich durchdringt die Sackpfeife (Dudelsack) die alpenländische Musik langsam wieder (wurde vor ca. 150 Jahren fast ausgerottet, ist aber friedlicher als Problembären und darf daher wieder einwandern).
18.30 Uhr: jazz horch-X-tra
Der junge Arrangeur Christoph Muller durfte einige Arrangements aus CH-Volksliedern und -Melodien auf Notenpapier bringen und eine eigens zusammengestellte kleine Bigband führte diese auf. Mit einer weiterentwickelten Muotataler Büchelmelodie ging es los. Dabei wurde gerade mal die Meinung widerlegt, dass As- und C-Büchel nicht zusammen passen. Geht eben schon. Auch sonst war die Sache gefällig und ich wünsche dem Arrangeur noch viel Glück mit der Karriere.
20.00 Uhr: Tritonus (www.tritonus.ch)
Die Leutchen von der Gruppe versuchen, ganz alte Melodien aus Archiven (wo vorhanden) wieder zum Leben zu erwecken. Erstes Projekt war die möglichst genaue Wiedergabe. Das aktuelle rojekt versucht diese Musik mit Jazz zu paaren. Leider ist dies nicht so gut gelungen, dafür sah das Publikum wieder mal so Sachen wie Schalmei, Sackpfeife und Drehleier. Ich ging dann nach einer halben Stunde mal an die frische Luft.
20.00 Uhr: Lhi Jari (www.jari.it)
Das Problem von Festivals ist, dass sich Konzerte häufig überschneiden. Die Lhi Jari machen irgend so eine coole Sache zwischen Folk-Rock und Ska mit volksmusikalischen Einflüssen. Ich werde sicher mal eine CD von denen hören gehen. Es funktioniert also, e-Bass, Schlagzeug, e-Gitarre mit Sackpfeife, Geige und Akkordeon zu kombinieren. Wäre man nicht mit dem Auto dort gewesen: Biertrinkmusik.
21.15 Uhr: Christian Zehnder (www.zehndermusic.ch)
18.30 Uhr: jazz horch-X-tra
Der junge Arrangeur Christoph Muller durfte einige Arrangements aus CH-Volksliedern und -Melodien auf Notenpapier bringen und eine eigens zusammengestellte kleine Bigband führte diese auf. Mit einer weiterentwickelten Muotataler Büchelmelodie ging es los. Dabei wurde gerade mal die Meinung widerlegt, dass As- und C-Büchel nicht zusammen passen. Geht eben schon. Auch sonst war die Sache gefällig und ich wünsche dem Arrangeur noch viel Glück mit der Karriere.
20.00 Uhr: Tritonus (www.tritonus.ch)
Die Leutchen von der Gruppe versuchen, ganz alte Melodien aus Archiven (wo vorhanden) wieder zum Leben zu erwecken. Erstes Projekt war die möglichst genaue Wiedergabe. Das aktuelle rojekt versucht diese Musik mit Jazz zu paaren. Leider ist dies nicht so gut gelungen, dafür sah das Publikum wieder mal so Sachen wie Schalmei, Sackpfeife und Drehleier. Ich ging dann nach einer halben Stunde mal an die frische Luft.
20.00 Uhr: Lhi Jari (www.jari.it)
Das Problem von Festivals ist, dass sich Konzerte häufig überschneiden. Die Lhi Jari machen irgend so eine coole Sache zwischen Folk-Rock und Ska mit volksmusikalischen Einflüssen. Ich werde sicher mal eine CD von denen hören gehen. Es funktioniert also, e-Bass, Schlagzeug, e-Gitarre mit Sackpfeife, Geige und Akkordeon zu kombinieren. Wäre man nicht mit dem Auto dort gewesen: Biertrinkmusik.
21.15 Uhr: Christian Zehnder (www.zehndermusic.ch)
Ich habe gemeint, den Namen schon gehört zu haben. Er ist die einie Hälfte vom Duo Stimmhorn. In diesem eigenen Projekt kommen die typischen Obertonklänge, teilweise mit Jodel, manchmal mit Unterstützung durch Noldi Alder und die verschiedenen gitarreartigen Instrumente zum Zug. Daneben nebst den Folk-Einflüssen auch Jazz (mit dem starken Rest der Band Georg Breitschmied und Thomas Weiss) sowie dem zweiten Gastmusiker Don Li, der auch einen tollen Beitrag leistete. CD soeben bestellt...
22.45 Uhr: Kantice
Sieben junge Frauen, die slowenische Volkslieder vortragen. Nette Stimmen und eine gute Akustik für diesen Zweck in der Kirche St. Martin. Nicht ganz so viel Power wie dies z.B. Le mystere des voix Bulgares hinlegen, die sind aber auch mehr (und die Kantice-Mädels sind hübscher).
22.45 Uhr: Hotel Palindrone (www.hotelpalindrone.com)
Wieder das gleiche Problem. Aber nach einer halben Stunde Volkslieder war ein Wechsel angesagt. Die Jungs aus Österreicht machen eigentlich Rock oder so was ähnliches mit dem ganzen alten Instrumentezeugs, das wie eingangs erwähnt offensichtlich wieder im kommen ist. E-Bass, Schlagzeug und Drehleier, Sackpfeife und irgendwelchen Instrumenten, die man sonst bei Schlossbesichtigungen auf alten Bildern sieht. Werde mir wahrscheinlich eine CD posten.
24.00: Li Sounalhé
Auch hier zum wiederholten mal: In irgend einem Grenztal zwischen Italien und Frankreich haben die Mitglieder Feldforschung betrieben und versucht, alte Lieder wieder zum Leben zu erwecken. Teilweise singt die Gruppe in Okzitanisch, einem fast ausgestorbenen Sprachmix aus Italienisch, Französisch und deutschen Einflüssen. Ganz lustig war die Ansage, da ein echter Italo nun mal keine anderes Sprache spricht und das Englisch irgendwie sympatisch lustig unprofessionell rüberkam. Dafür war die Musik ganz nett, vor allem der Einstieg, ein gesungenes Volkslied mit wirklich guten Stimmen. Vielleicht gehe ich auch hier im Musikforum in Luzern mal ein paar Sachen hören.
Nach dieser geballten Ladung Musik war ich dann froh mit meinem Einkaufswägeli (M-Budget-Mobility) wieder in Luzern zu sein.
Zuletzt noch ein wichtiger Spruch der von irgend einem Musiker zitiert wurde: Tradition heisst, das Feuer weitergeben und nicht die Asche.
In dem Sinn können wir gespannt sein, ob sich auch die etablierte Volksmusik wieder weiterzuentwickeln getraut oder ob diese auch weiterhin nicht auf meinem MP3-Player zu finden sein wird.
22.45 Uhr: Kantice
Sieben junge Frauen, die slowenische Volkslieder vortragen. Nette Stimmen und eine gute Akustik für diesen Zweck in der Kirche St. Martin. Nicht ganz so viel Power wie dies z.B. Le mystere des voix Bulgares hinlegen, die sind aber auch mehr (und die Kantice-Mädels sind hübscher).
22.45 Uhr: Hotel Palindrone (www.hotelpalindrone.com)
Wieder das gleiche Problem. Aber nach einer halben Stunde Volkslieder war ein Wechsel angesagt. Die Jungs aus Österreicht machen eigentlich Rock oder so was ähnliches mit dem ganzen alten Instrumentezeugs, das wie eingangs erwähnt offensichtlich wieder im kommen ist. E-Bass, Schlagzeug und Drehleier, Sackpfeife und irgendwelchen Instrumenten, die man sonst bei Schlossbesichtigungen auf alten Bildern sieht. Werde mir wahrscheinlich eine CD posten.
24.00: Li Sounalhé
Auch hier zum wiederholten mal: In irgend einem Grenztal zwischen Italien und Frankreich haben die Mitglieder Feldforschung betrieben und versucht, alte Lieder wieder zum Leben zu erwecken. Teilweise singt die Gruppe in Okzitanisch, einem fast ausgestorbenen Sprachmix aus Italienisch, Französisch und deutschen Einflüssen. Ganz lustig war die Ansage, da ein echter Italo nun mal keine anderes Sprache spricht und das Englisch irgendwie sympatisch lustig unprofessionell rüberkam. Dafür war die Musik ganz nett, vor allem der Einstieg, ein gesungenes Volkslied mit wirklich guten Stimmen. Vielleicht gehe ich auch hier im Musikforum in Luzern mal ein paar Sachen hören.
Nach dieser geballten Ladung Musik war ich dann froh mit meinem Einkaufswägeli (M-Budget-Mobility) wieder in Luzern zu sein.
Zuletzt noch ein wichtiger Spruch der von irgend einem Musiker zitiert wurde: Tradition heisst, das Feuer weitergeben und nicht die Asche.
In dem Sinn können wir gespannt sein, ob sich auch die etablierte Volksmusik wieder weiterzuentwickeln getraut oder ob diese auch weiterhin nicht auf meinem MP3-Player zu finden sein wird.
Konzertkritik Late Night 1 Lucerne Festival
Man gönnt sich ja sonst nichts und so habe ich mal wieder ein Konzertticket erworben. Von NZZ bis hin zu unserem Lokalblatt NLZ waren alle voll des Vorschusslobes für dieses Konzert, war einen stutzig machen sollte.
Das Lucerne Festival ist DER Anlass für Luzern, wo sich Kreti und Pleti trifft und klassische Konzert hört. Die Late Nights sind häufig etwas experimenteller, sind aber häufig eine Entdeckung wert. Und die "Aalegi" der Besucher ist natürlich noch interessanter als bei den regulären Konzerten. Ich erlaubte mir eben mal einen Anzug ohne Kravatte, hätte aber auch im Pyjama kommen können: Ab 50 (Musiker, Grafiker?) darf man auch im froschgrünen 70s Trainerjäggli antraben. Und die Damen sind ja noch interessanter, vom Griff in die Mottenkiste für ein probates Kostüm bis zu H&M/Brocki-Verschnitten war alles da, was die Figur zur geltung brachte.
Aber ich war ja für die Musik gekommen. Eben: Musik, lieber Herr Häfliger, ihres Zeichens Intendant von diesem Anlass.
Teil 1a: Filmausschnitt aus dem Kurs "wir giessen uns eine Kirchenglocke" von Tarkowskij. Nun weiss ich, dies hat mehr mit Motivation und Überwindung als mit Können zu tun.
Teil 1b: Krach, im feinsten Sinne des Wortes. Die (vier, glaube ich) Stücke sollten Filmmusik sein. Leider entpuppte sich dies als einigermassen organisierter Lärm. Von Melodie (die man vielleicht von John Williams kennt) keine Spur. Trotz hohem Zuschauergeräuschpegel erstaunlicher Applaus. Nachtrag: Nach dem Zeitungsstudium vom Montag muss ich sagen, dass der Kritiker der
NZZ wohl aus versehen im falschen Konzert war oder ich definitiv kein Musikkenner bin.
Frage: Darf man den Applaus verwehren, wenn einem die Musik nicht gefällt, resp. man der meinung ist, dass dies nicht Musik ist?
Nach dieser harten Prüfung die Vertrauensfrage: Bett oder Salle Blanche
Teil 2a: Bezahlt ist bezahlt, also rüber in den weissen Saal. Zuerst Lesung aus einem Drehbuch von diesem Russen Tarkowskij. Bruno Ganz (bekannt als Hitler-Darsteller) ist ein guter Sprecher und der Ausschnitt für mich als Literaturkonsument aus der Krimiecke gut gewählt.
Teil 2b: Konzert des Quartetts von François Couturier. Schöne (erstaunlicherweise vom selben Regisseur wie 1b inspirierte) Musik. Klassisches mit leichten jazzigen Improvisationen versehenes. Eine Stunde Musik im Fluss, ohne Pause von einem gut eingespielten Quartett: Schön, Abend-Rettend.
Dank an die Herren Ganz und Couturier, dass der Abend nicht für die Katz war.
Das Lucerne Festival ist DER Anlass für Luzern, wo sich Kreti und Pleti trifft und klassische Konzert hört. Die Late Nights sind häufig etwas experimenteller, sind aber häufig eine Entdeckung wert. Und die "Aalegi" der Besucher ist natürlich noch interessanter als bei den regulären Konzerten. Ich erlaubte mir eben mal einen Anzug ohne Kravatte, hätte aber auch im Pyjama kommen können: Ab 50 (Musiker, Grafiker?) darf man auch im froschgrünen 70s Trainerjäggli antraben. Und die Damen sind ja noch interessanter, vom Griff in die Mottenkiste für ein probates Kostüm bis zu H&M/Brocki-Verschnitten war alles da, was die Figur zur geltung brachte.
Aber ich war ja für die Musik gekommen. Eben: Musik, lieber Herr Häfliger, ihres Zeichens Intendant von diesem Anlass.
Teil 1a: Filmausschnitt aus dem Kurs "wir giessen uns eine Kirchenglocke" von Tarkowskij. Nun weiss ich, dies hat mehr mit Motivation und Überwindung als mit Können zu tun.
Teil 1b: Krach, im feinsten Sinne des Wortes. Die (vier, glaube ich) Stücke sollten Filmmusik sein. Leider entpuppte sich dies als einigermassen organisierter Lärm. Von Melodie (die man vielleicht von John Williams kennt) keine Spur. Trotz hohem Zuschauergeräuschpegel erstaunlicher Applaus. Nachtrag: Nach dem Zeitungsstudium vom Montag muss ich sagen, dass der Kritiker der
NZZ wohl aus versehen im falschen Konzert war oder ich definitiv kein Musikkenner bin.
Frage: Darf man den Applaus verwehren, wenn einem die Musik nicht gefällt, resp. man der meinung ist, dass dies nicht Musik ist?
Nach dieser harten Prüfung die Vertrauensfrage: Bett oder Salle Blanche
Teil 2a: Bezahlt ist bezahlt, also rüber in den weissen Saal. Zuerst Lesung aus einem Drehbuch von diesem Russen Tarkowskij. Bruno Ganz (bekannt als Hitler-Darsteller) ist ein guter Sprecher und der Ausschnitt für mich als Literaturkonsument aus der Krimiecke gut gewählt.
Teil 2b: Konzert des Quartetts von François Couturier. Schöne (erstaunlicherweise vom selben Regisseur wie 1b inspirierte) Musik. Klassisches mit leichten jazzigen Improvisationen versehenes. Eine Stunde Musik im Fluss, ohne Pause von einem gut eingespielten Quartett: Schön, Abend-Rettend.
Dank an die Herren Ganz und Couturier, dass der Abend nicht für die Katz war.
Mittwoch, 15. August 2007
Auch dabei.
Ich kann nicht genau sagen, was mich zu dieser Aktion bewegt. Vielleicht liest's jemand, ansonsten bleibt es so etwas wie ein Tagebuch, das nicht verschlossen unter der Matratze lagert sondern in den Nebelschwaden des Internet gut aufgehoben ist.
Mein Vorhaben ist, in Zukunft unregelmässig meine Ideen und Gedanken zu aktuellen Meldungen, frisch passiertem, usw. zu veröffentlichen. Die Interessen und Vorlieben kommen dann schon zum Vorschein.
Ein paar Leitsprüche, die mir noch gut gefallen:
Pilze sind Jazz! (Max Goldt)
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. (Jean Genet)
Gute Vorsätze sind der untaugliche Versuch, die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen. (Oscar Wilde)
Der Mensch ist vielerlei, aber vernünftig ist er nicht. (Oscar Wilde)
Wenn eines auf der Welt kein Jazz ist, dann ja wohl Pilze. (Max Goldt)
Und Los...
Mein Vorhaben ist, in Zukunft unregelmässig meine Ideen und Gedanken zu aktuellen Meldungen, frisch passiertem, usw. zu veröffentlichen. Die Interessen und Vorlieben kommen dann schon zum Vorschein.
Ein paar Leitsprüche, die mir noch gut gefallen:
Pilze sind Jazz! (Max Goldt)
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. (Jean Genet)
Gute Vorsätze sind der untaugliche Versuch, die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen. (Oscar Wilde)
Der Mensch ist vielerlei, aber vernünftig ist er nicht. (Oscar Wilde)
Wenn eines auf der Welt kein Jazz ist, dann ja wohl Pilze. (Max Goldt)
Und Los...
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