Mittwoch, 3. September 2008

Wettbewerb


Einer meiner wohl wieder mal fruchtlosen Wettbewerbsbeiträge, dieses mal zum Thema "Spiegel". Päärchen mit Stadt Luzern im Hintergrund, gespiegelt durch KKL-Verglasung. Nett sind die Lichter, welche wie Sterne aussehen...
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Montag, 7. Juli 2008

Elbow

Obwohl ich es nie zugeben würde, Musik vom Indernet zu beziehen - nachdem ich die Sache rauf- und runtergehört habe, ging ich ins Plattengeschäft um "Elbow - the seldom seen kid" zu kaufen. Zuerst gehört in Sounds auf DRS3 (eine der wenigen Sendungen die man noch hören kann) und ausserdem hört auch John Rebus, Lieblingskommissar aus Edinburgh, diese Gruppe.

Und überhaupt, blödes Ende der 17-Teiligen Rebus Serie. Aber wer Antiheld ist, ist nun mal einer. Der Roman ist gut geschrieben und hat ein paar wenige Schottische Ausdrücke, was mir natürlich speziell gut gefällt (Exit Music, GB-Ausgabe). However, worth to read.

Montag, 12. Mai 2008

Die Rigi

Schon lange nichts Wandertechnisches mehr beschrieben. Nun sind die Berge plusminus wieder schneefrei und Allhas macht sich mit Begleitung und vor sich vor dem Haus überschlagenden Velo (danke der Nachfrage, ich sehe aus wie ein Zombie) auf zur Rigi.

Vo Lozärn gäge Wäggis zue... zuerst Kafi auf dem Schiff und erstes Pflästerli (siehe Einleitung). Trotz des schönen Tages treffen wir nicht allzuviele Fussgänger Richtung Chänzeli (irgendwie hindenumen) an. Sehr schöne Wanderung mit etlichen Aussichtspunkten und ziemlich vielen Waldstrecken, was an einem warmen Tag sicher hilfreich ist. Anschliessend nur 10 min zu Rigi Kaltbad oder noch eine Stunde bis ganz oben. Angesichts des brummenden Schädels die kurze Variante und anschliessend Talfahrt mit der Seilbahn. Für mich als vornehmlich Pilatuswandernden mal eine ganz neue Ansicht der engeren Heimat. 

Dee Dee Bridgewater «Red Earth - a Malian Journey»

Warum ich knapp eine Stunde nach Konzertschluss bereits etwas schreibe? Die Dame ist einfach der Wahnsinn. So bald Dee Dee Bridgewater auf die Bühne kommt und sei das Kleid noch so etwas undefinierbar wahrscheinlich japanisch designtes nimmt sie das Publikum und die Musiker sofort ein und ein herzliches und konzentriertes Konzert mit viel Spass auf der Bühne und entsprechend auch im Zuschauerraum nimmt seinen Lauf.

Das Konzert war nicht ganz wie das gewohnte von Dee Dee aber trotzdem toll. Eine Zusammenarbeit zwischen Jazz und Afrikanischen Volksmusikern welche unglaublich erfrischend und unterhaltsam war. Dazu kommt, dass die Dame eine total starke  (ich verlaufe mich in Superlativen und das ist recht so) Entertainerin ist, wo man bei den Ansagen fast gleich viel Spass hat wie bei den Songs. 

Und noch was, wenn andere Musiker einen verspäteten Flug und eine Autopanne hätten, würden sie das Konzert absagen. Nicht so Heute, nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen wir in den Genuss von mehr als zwei Stunden Entertainment.

Wer die Chance hat, einem Konzert von Bridgewater beizuwohnen soll diese wahrnehmen.

Freitag, 9. Mai 2008

The Dealers

Die Sprachschule hat uns ein kleines Konzert organisiert. Da im Kaff sowieso nichts läuft geht man hin. The Dealers entpuppten sich aber als echt gute Band, die etwas mehr Publikum verdient hätten. Die Band besteht aus 2 Musikern und der Sound wird als English Folk bezeichnet. Irgendwie Richtung Fleetwod Mac und Mittelalter. Ämu so gut, dass ein Mitstudent bereits Mails an CH Konzertveranstalter geschickt hat. Also: Reinhören oder falls Konzertveranstalter: Buchen.

Essen und Trinken in England

Man hat sich kürzlich zwei Wöchelchen Sprachaufenthalt an der Englischen Riviera nähe Dover gegönnt. Fazit: Die Mädchen wurden hübscher (vielleicht ist einfach das Klima anders als in Schottland) aber anziehen können die sich noch immer nicht.

Aber was mich am meisten erstaunt hat ist, dass die dort wirklich kochen können! In Broadstairs kann ich faktisch ausnahmslos sämtliche Essenslokalitäten empfehlen: Cramptons Pub, den Chinesen beim College um die Ecke, Fish'n'Chips Happy Fish, den Sandwichladen unten an der High Street, den Fish'n'Chips beim Strand, usw. Wir haben dies etwas erörtert und auf die nähe zu Frankreich geschlossen. Auf jeden Fall weiss ich nun, dass Fish'n'Chips gut sein kann, wenn der Teig frisch ist und die Fische frisch frittiert werden. Ganz neue Erlebnisse im Fast-Food Bereich.

Das Bier ist eh gut, ich liebe halt die halbdunklen Ales und mittlerweile sind auch die Portionen für den Gin and Tonic in Ordnung.

Samstag, 15. März 2008

mal etwas literarischfotografisches

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Geklaut aus "Quatemberkinder" von Tim Krohn, Foto by Allhas himself.

Dienstag, 11. März 2008

NoPiNo 2006

Thomas hat mir kürzlich den obigen NoPiNo, also "kein Pinot" mitgebracht. Seiner Philosopie nach bedarf der Pinot höchstens etwas Farbe, keinesfalls aber einen "fremden" Geschmack. Trifft meine Idee vom Weintrinken recht gut, auch wenn ich Assemblagen auch mag.

Der beschriebene Wein ist nun eben eine Assemblage und besteht aus für die bündner Herrschaft eher untypischen Sorten wie Merlot, Dornfelder und Cabernet Sauvignon. Quasi ein "Abfallprodukt" weil Thomas die Weine nicht in den Pinot schütten wollte.

Schmeckt aber lecker (der Fachjargon würde dem wahrscheinlich beerig sagen), tönt nach mehr.

Weitere Weine von Thomas werden später beschrieben.

Auswüchse der Kirche

Meine Definition von Religion geht irgendwo in Richtung Menschenachtung, Ethik, sorge zu sich und anderen tragen, usw. Nun gibt es die Auswüchse (wie in anderen Religionen) die mir zu denken geben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Design
Auch wenn nicht alles restlos geklärt ist, resp. hoffentlich auch nie wird, ist dies für mich höchst bedenklich. Vor allem das freiheitliche, gebildete, vorausschauende Amiland ist hier wieder Wegbereiter für eine in meinen Augen ungesunde Entwicklung. Auch wenn gewisse Veränderungen zu schnell gehen, der Fortschritt kann nicht mit unfundierten, rückwärtsgewandten Aussagen aufgehalten werden.

In die gleiche Richtung geht die Suche der Kirche nach Exorzisten. http://de.wikipedia.org/wiki/Exorzismus
Dass sich psychische Probleme bisweilen in ungeahnten Ausprägungen zeigen wissen wir. Aber dass der aufgeklärte Mensch dies mit irgendwelchen Teufeln in Verbindung bringt... Unserem traditionalistischen Papst sei dank. Ich habe bereits einmal erwähnt: Die Kirche kann auch bei persönlichen Problemen eine Stütze sein, aber nicht auf diese Art. Sonst können wir die Scheiterhaufen auch wieder einführen.

Das Problem ist aber, dass jede der Weltreligionen (und der kleineren wohl noch mehr) ihre Krämpfe hat.

Montag, 3. März 2008

eine kleine Statistik

Dieses Wochenende war wieder mal ein Treffen unter ehemaligen Pfadileitern. Von 11 An- & 3 Abwesenden sieht es aktuell so aus (28-35 Jahre alt):
4 Singles
5 Singles mit Partnerin
1 Verheiratet, noch kein Kind
4 Verheiratet mit Familie
Leider können wir noch keine Scheidung vorweisen, was die gesamtschweizerische Statistik eigentlich verlangen würde. Sind wir also, aus einem Dorf stammend, noch traditioneller unterwegs? Wird uns die Zeit noch in die Statistik hineinführen oder haben die Verheirateten einfach nur Glück (ich mag es ihnen gönnen).

Auf jeden Fall ist Kategorie 1 gem. Ulf Poschardt (u.a. Weltwoche) diese Dekade völlig out of fashion. Wie auch immer, wir arbeiten dran. Ich will ja nicht unmodisch sein und eine der 12.8 Beziehungen die es zum ewigen Zusammenbleiben braucht, wird schon stattfinden...

Nach dem kleinen Gesellschaftsspiegel noch ein kleiner Tipp: Eisstockschiessen ist eine lustige Sache, auch wenn sich das Zwerchfell noch zwei Tage später bei jedem Schritt meldet.

Dexter Doom

Am Freitag schaffte ich es endlich mal in den Sedel. Ich getraue mich nicht auszurechnen, wie viele gute Anlässe ich in diesem Lokal schon verpasst habe, aber lassen wir das. Das Publikum war nicht so zahlreich aber gut, viele Bekannte die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Die zweite Band "Dexter Doom & the loveboat orchestra" der Hammer. Wer getraut sich sonst Mani Matters "Dr Sidi Abdel Assar" als Ska-Version runterzuschrammeln und dann noch mit dem Star Wars Soundtrack einen draufzugeben.

Dienstag, 5. Februar 2008

Was mich ein Gottesdienst kostet...

Durch das neue NZZ Folio (Februar 08) inspiriert habe ich mich gerade an die jährliche Pflicht des Steuerdeklarierens gemacht. Kann man Religion in Franken und Rappen beziffern? Bei mir sind dies rund 300 Franken je Gottesdienst (bei zwei besuchten letztes Jahr). Natürlich leistet die Kirche auch noch andere teilweise gute Arbeit, die auch abgegolten werden will. Auf der anderen Seite war ich musikalischer Begleiter des Gottesdienstes, was zu einem wohl komplizierten Verrechnungsmechanismus führt. Rein ökonomisch betrachtet also. Hilft mir natürlich nicht weiter in meiner Entscheidung...

Montag, 28. Januar 2008

Ach ja, warum ich fortfahre

Hätte es nicht gedacht, aber in den Weiten des WeltWeitenWebs hat jemand einen Eintrag von mir kommentiert. Also wird doch gelesen.

The show must go on

Der letzte Blogeintrag trifft sich so ziemlich genau mit dem Beginn meiner ungeplant arbeitsreichsten Zeit. Treu meinem Motto "dieses Jahr nicht mehr (all)zuviel Arbeiten" hoffe ich, dass die diese Seite nicht mehr so spärlich bestückt wird. Andererseits ist ja auch nicht jeder Gedanke einen Blog-Eintrag wert, für Seelenstrips gibts gut bezahlte Fachleute.

Trotzdem: My life so far

- Militär: Ausländische Berufsmilitärs sind weniger verbissen als die Schweizer. Kanadier und Holländer mögen Bier wogegen die Dänen von der Luftwaffe eher auf Gin Tonic stehen. Ausserdem gibt die CH alles, um unser Land positiv zu verkaufen - Gratulation (und das an einen Militärbetrieb!).

- Tiefpunkt im Single-Leben: Sorry Peter (Name geändert), Du heisst nun mal nicht Petra.

- Religion: Noch immer keine Entscheidung, kann leider kein Latein um die neuen (alten) Messen des Gottesstaates zu verstehen. Auf jeden Fall Mitternachtsmesse schon wieder verpasst und direkt Gläsermesse besucht. Ist irgendwie ehrlicher.

- Musik: Manhattan Transfer haben ihre Zeit wohl gesehen, Jan Garbarek ist grosse Klasse aber zu fest verstärkt.

- Job: Men and Women at work, 42 Stunden Woche noch immer unrealistisch

Also: mein 0815 Schweizertum lässt grüssen, auf viele neue unwichtige wichtige Ereignisse.

Big hug to everybody reading my posts
Allhas