Montag, 12. Mai 2008

Die Rigi

Schon lange nichts Wandertechnisches mehr beschrieben. Nun sind die Berge plusminus wieder schneefrei und Allhas macht sich mit Begleitung und vor sich vor dem Haus überschlagenden Velo (danke der Nachfrage, ich sehe aus wie ein Zombie) auf zur Rigi.

Vo Lozärn gäge Wäggis zue... zuerst Kafi auf dem Schiff und erstes Pflästerli (siehe Einleitung). Trotz des schönen Tages treffen wir nicht allzuviele Fussgänger Richtung Chänzeli (irgendwie hindenumen) an. Sehr schöne Wanderung mit etlichen Aussichtspunkten und ziemlich vielen Waldstrecken, was an einem warmen Tag sicher hilfreich ist. Anschliessend nur 10 min zu Rigi Kaltbad oder noch eine Stunde bis ganz oben. Angesichts des brummenden Schädels die kurze Variante und anschliessend Talfahrt mit der Seilbahn. Für mich als vornehmlich Pilatuswandernden mal eine ganz neue Ansicht der engeren Heimat. 

Dee Dee Bridgewater «Red Earth - a Malian Journey»

Warum ich knapp eine Stunde nach Konzertschluss bereits etwas schreibe? Die Dame ist einfach der Wahnsinn. So bald Dee Dee Bridgewater auf die Bühne kommt und sei das Kleid noch so etwas undefinierbar wahrscheinlich japanisch designtes nimmt sie das Publikum und die Musiker sofort ein und ein herzliches und konzentriertes Konzert mit viel Spass auf der Bühne und entsprechend auch im Zuschauerraum nimmt seinen Lauf.

Das Konzert war nicht ganz wie das gewohnte von Dee Dee aber trotzdem toll. Eine Zusammenarbeit zwischen Jazz und Afrikanischen Volksmusikern welche unglaublich erfrischend und unterhaltsam war. Dazu kommt, dass die Dame eine total starke  (ich verlaufe mich in Superlativen und das ist recht so) Entertainerin ist, wo man bei den Ansagen fast gleich viel Spass hat wie bei den Songs. 

Und noch was, wenn andere Musiker einen verspäteten Flug und eine Autopanne hätten, würden sie das Konzert absagen. Nicht so Heute, nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen wir in den Genuss von mehr als zwei Stunden Entertainment.

Wer die Chance hat, einem Konzert von Bridgewater beizuwohnen soll diese wahrnehmen.

Freitag, 9. Mai 2008

The Dealers

Die Sprachschule hat uns ein kleines Konzert organisiert. Da im Kaff sowieso nichts läuft geht man hin. The Dealers entpuppten sich aber als echt gute Band, die etwas mehr Publikum verdient hätten. Die Band besteht aus 2 Musikern und der Sound wird als English Folk bezeichnet. Irgendwie Richtung Fleetwod Mac und Mittelalter. Ämu so gut, dass ein Mitstudent bereits Mails an CH Konzertveranstalter geschickt hat. Also: Reinhören oder falls Konzertveranstalter: Buchen.

Essen und Trinken in England

Man hat sich kürzlich zwei Wöchelchen Sprachaufenthalt an der Englischen Riviera nähe Dover gegönnt. Fazit: Die Mädchen wurden hübscher (vielleicht ist einfach das Klima anders als in Schottland) aber anziehen können die sich noch immer nicht.

Aber was mich am meisten erstaunt hat ist, dass die dort wirklich kochen können! In Broadstairs kann ich faktisch ausnahmslos sämtliche Essenslokalitäten empfehlen: Cramptons Pub, den Chinesen beim College um die Ecke, Fish'n'Chips Happy Fish, den Sandwichladen unten an der High Street, den Fish'n'Chips beim Strand, usw. Wir haben dies etwas erörtert und auf die nähe zu Frankreich geschlossen. Auf jeden Fall weiss ich nun, dass Fish'n'Chips gut sein kann, wenn der Teig frisch ist und die Fische frisch frittiert werden. Ganz neue Erlebnisse im Fast-Food Bereich.

Das Bier ist eh gut, ich liebe halt die halbdunklen Ales und mittlerweile sind auch die Portionen für den Gin and Tonic in Ordnung.